Freundeskreis „Kreiznacher Johrmarkt“ e.V.

Das immerwährende Kreuznacher Jahrmarkts-Motto:  „ Nix wie enunner ... “

Satzung des Freundeskreises „Kreiznacher Johrmarkt“


§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Freundeskreis „Kreiznacher Johrmarkt“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung lautet der Name Freundeskreis „Kreiznacher Johrmarkt e. V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Bad Kreuznach. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck

Der Verein dient der Erhaltung und Förderung des Volksfestbrauchtums des „Kreiznacher Johrmarktes“. Er soll durch Veröffentlichungen zur Jahrmarktsgeschichte und von Jahrmarktsgeschichten die herausragende Stellung des Jahrmarktes im Heimatbewusstsein der Bevölkerung verdeutlichen und verankern.

Weitere Aufgaben des Vereines sind alle Aktivitäten, die den Erhalt, den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz des Kreuznacher Jahrmarktes fördern.

Zu diesem Zweck kooperieren wir mit allen Organisationen deren Zwecke und Zuständigkeiten unsere Ziele und Aufgaben berühren und/oder vergleichbare Zielsetzungen haben, insbesondere mit der Jahrmarktsverwaltung, den zuständigen Ausschüssen und dem Archiv der Stadt Bad Kreuznach.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bad Kreuznach mit der Auflage, es für Brauchtumspflege im Rahmen des Kreuznacher Jahrmarktes zu verwenden.


§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden.

Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.

Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.


§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss oder Austritt aus dem Verein.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.


§ 5 Mitgliedsbeiträge

Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Höhe des Mitgliedsbeitrags. Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.


§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins und an dessen Mitgliederversammlungen teilzunehmen. Es steht ihnen ein Vorschlagsrecht für die Wahlen der Vorstandsmitglieder zu. Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr sind stimmberechtigt und als Vorstandsmitglieder wählbar.

Die Mitglieder haben die Pflicht

- die Interessen des Vereines zu wahren,

- über interne Vereinsangelegenheiten Stillschweigen zu wahren und

- ordnungsgemaß ihre Beiträge nach § 5 dieser Satzung zu zahlen.


§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.


§ 8 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus

1. dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden

2. bis zu drei, mindestens zwei geschäftsführenden Vorstandsmitgliedern (Schatzmeister/in, Schrift- führer/in und ggf. stellvertretende/r Vorsitzende/r)

3. bis zu fünf weiteren Vorstandsmitgliedern als Beisitzer.

Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der/die Vorsitzende sowie die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder. Je zwei der vorgenannten sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt des Vorstandmitglieds.

Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des/der Ausgeschiedenen einen Ersatzkandidaten/-in berufen.

Auf Vorschlag des Vorstands können verdiente Vorstandsmitglieder durch Bestätigung der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzenden/Ehrenvorstandsmitgliedern ohne Stimmberechtigung im Vorstand ernannt werden.


§ 9 Mitgliederversammlung

In der Mitliederversammlung hat jedes Mitglied ab Vollendung des 16.Lebensjahres und jede juristische Person eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig

a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und der Kassenprüfer

b) Entlastung des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin und des gesamten Vorstands

c) Festsetzung des Mitgliedsbeitrags

d) Wahl der Mitglieder des Vorstands

e) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

f) Ernennung von Ehrenmitgliedern


§ 10 Einberufung der Mitgliederversammlung

Eine ordentliche Mitgliederversammlung soll einmal im Jahr, möglichst nach Jahrmarkt im 3. Quartal, stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich Anträge stellen und eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen.

Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig.


§ 11 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.


§ 12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§ 13 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.


§ 14 Inkrafttreten

Diese Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 25. Oktober 2010 mit der erforderlichen Mehrheit beschlossen und tritt am Tage nach der Eintragung im Vereinsregister in Kraft.